Als am 27. Januar Israels Staatspräsident Schimon Peres das Kaddisch-Gebet für die Opfer der Schoah sprach, erhob sich der Bundestag zu Ehren der ermordeten Juden. Die Abgeordnete Sevim Dagdelen von der Linkspartei blieb hingegen sitzen. Ihre Kollegin Nicole Gohlke (Die Linke) forderte bereits vor einigen Monaten den Rüstungsexport an Israel zu unterbinden und Verhandlungen mit der Terrororganisation Hamas, die die Vernichtung Israels fordert, aufzunehmen.

Applaus erhält Die Linke von der Rechtsextremen NPD.

Respekt ist das, was einen überkommt, wenn man zurückblickt, lat. respectare. Am Jahrestag der Befreiung von Auschwitz saßen Sie im Deutschen Bundestag. Sie saßen da, als Schimon Peres zurückgeblickt hat und seinen Großvater vor sich sah, wie er ihn, den Elfjährigen, in einen Zug setzt, der ihn nach Israel bringt, bevor ihn Deutsche umbringen konnten. Sie saßen da, als er, der Überlebende, das Kaddisch sprach für sechs Millionen, die ermordet wurden, und saßen da, als er, der Präsident des Staates Israel, sagte “Nie wieder.” Sie saßen da und blieben sitzen, als sich der Bundestag erhob.

Sie sitzen aber nicht, das ist uns klar, für eine Nazi-Partei im Parlament, sondern stehen für DIE LINKE. In Ihrer Fraktion werden Sie als “Sprecherin Migrations- und Integrationspolitik” geführt. Zu wem sprechen Sie, wenn Sie sitzen bleiben? Sind auch die Anhänger der Hisbollah darunter, mit denen Sie auf Demos gehen und den “Tod! Tod Israel!” verlangen? Antisemitismus ist die Leidenschaft, die den Tod der Juden wünscht. Nur dass Sitzenbleiben nicht sehr leidenschaftlich wirkt, eher kalkuliert. Als rechnete es sich für Sie. Blieben Sie sitzen im Bundestag, weil Sie den Sitz im Bundestag behalten wollen? Könnte sein, dass Sie gar keine Antisemitin sind, sondern eine Politikerin, ganz leidenschaftslos.

Quelle: Israelnetz

Im Mai 2010 finden in NRW Landtagswahlen statt, lasst uns die fragwürdigen Aktionen der Linken im Hinterkopf behalten.

Kaum registriert, kaum beachtet, aber dennoch latent vorhanden: Muslimischer Antisemitismus. Im Koran werden Juden beispielsweise als “Affen und Schweine” bezeichnet. In diesem Video sieht man, wie sich der muslimische Antisemitismus in Deutschland immer mehr ausbreitet..

Sonntag 21. Februar 2010 11:00 Uhr
Angekommen?! Lebenswege jüdischer Einwanderer
Ein Ausstellungsprojekt des Jüdischen Museums Westfalen

Ausstellungseröffnung

Gewachsene jüdische Gemeinden, neue Synagogenbauten an manchen Orten, hier und da, Konflikte zwischen alten und neuen Mitgliedern – ab und zu hört man von den Folgen der jüdischen Einwanderung. Aber es lohnt sich, genauer hinzusehen: Welche Menschen stehen hinter dieser Veränderung?
Am Beispiel des Ruhrgebiets erkunden wir beispielhafte Erfahrungen: Woher kamen die jüdischen Einwanderer der letzten 20 Jahre? Warum reisten sie ausgerechnet nach Deutschland? Welche Erfahrungen haben sie in der früheren Heimat und seit ihrer Ankunft hier gemacht? Welche Rolle spielen die Gemeinden für die Zuwanderer, welche Formen des Jüdischseins werden gelebt, welche Perspektiven haben sie und ihre Kinder?
24 Männer und Frauen kommen hier zu Wort. Ihre Lebensgeschichten stehen im Zentrum dieser Ausstellung, weil sie die persönlichen und sehr unterschiedlichen Beweggründe und Erfahrungen des „Ankommens“ erkennbar machen. – Nach der Präsentation in Dorsten wird die Ausstellung durch das Ruhrgebiet und andere Städte wandern.

Die Ausstellung ist bis zum 30. Mai 2010 zu sehen.

Ein Projekt der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 – unterstützt von den Partnern:
Gerda Henkel-Stiftung – Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration HRW – Stadt Dorsten – Ruhr 2010 GmbH – Landeszentrale für politische Bildung NRW – Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege – Fa. T 5 GmbH & Co. KF, Jürgen Tempelmann – Fa. Emscher Gesellschaft für Wassertechnik

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Westfalen
Gebühr: Freier Eintritt während der Eröffnung



Schalom und herzlich Willkommen auf Sechelog! Sechelog setzt sich zum einen aus dem hebräisch „Sechel“ (שכל), was Verstand bedeutet und die Wurzel für „Haskala“, die jüdische Aufklärung und Bildung bildet. Zum anderen aus dem griechischen Logos (λόγος), was soviel wie Wort, Sinn oder Bedeutung heißt und Bestandteil des Wortes Dialog ist.

Viel Spaß beim Lesen, Kommentieren und Diskutieren!


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