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Am Mittwoch, den 04.11.2009 um 17.00 Uhr in der Lichtburg Oberhausen, Elsässer Straße 26, wird der Film gezeigt: “Verkauft, verjagt, vergessen” – die Arisierung jüdischen Eigentums am Beispiel der Oberhausener Marktstraße.
Ein Filmprojekt der Gedenkhalle Oberhausen in Zusammenarbeit mit dem Bürgerfunkstudio der Stadt Oberhausen.
Der Eintritt ist frei.
Der Dokumentarfilm „verkauft – verjagt – vergessen“ zeichnet in eindrucksvoller Weise die Umsetzung der so genannten „Arisierung“ durch die Nationalsozialisten am Beispiel der größten Oberhausener Einkaufsstraße, der Marktstraße, nach. Was ist aus dem ehemaligen jüdischen Eigentum, ihren Häusern, Geschäften, ihren Grundstücken, Möbeln und Schmuckstücken geworden? Wo sind die Menschen geblieben? Was geschah mit ihnen? Ihr Eigentum wurde auf oft fragwürdige Weise „verkauft“ und/oder enteignet. Die Besitzer wurden verjagt und z. T. ermordet. Die „Arisierung“ machte vor nichts und niemanden halt. Dieser Teil unserer Geschichte darf nicht vergessen werden.
Geschichtswerkstatt Oberhausen e.V.
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Schalom und herzlich Willkommen auf Sechelog! Sechelog setzt sich zum einen aus dem hebräisch „Sechel“ (שכל), was Verstand bedeutet und die Wurzel für „Haskala“, die jüdische Aufklärung und Bildung bildet. Zum anderen aus dem griechischen Logos (λόγος), was soviel wie Wort, Sinn oder Bedeutung heißt und Bestandteil des Wortes Dialog ist.
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