Sonntag 21. Februar 2010 11:00 Uhr
Angekommen?! Lebenswege jüdischer Einwanderer
Ein Ausstellungsprojekt des Jüdischen Museums Westfalen

Ausstellungseröffnung

Gewachsene jüdische Gemeinden, neue Synagogenbauten an manchen Orten, hier und da, Konflikte zwischen alten und neuen Mitgliedern – ab und zu hört man von den Folgen der jüdischen Einwanderung. Aber es lohnt sich, genauer hinzusehen: Welche Menschen stehen hinter dieser Veränderung?
Am Beispiel des Ruhrgebiets erkunden wir beispielhafte Erfahrungen: Woher kamen die jüdischen Einwanderer der letzten 20 Jahre? Warum reisten sie ausgerechnet nach Deutschland? Welche Erfahrungen haben sie in der früheren Heimat und seit ihrer Ankunft hier gemacht? Welche Rolle spielen die Gemeinden für die Zuwanderer, welche Formen des Jüdischseins werden gelebt, welche Perspektiven haben sie und ihre Kinder?
24 Männer und Frauen kommen hier zu Wort. Ihre Lebensgeschichten stehen im Zentrum dieser Ausstellung, weil sie die persönlichen und sehr unterschiedlichen Beweggründe und Erfahrungen des „Ankommens“ erkennbar machen. – Nach der Präsentation in Dorsten wird die Ausstellung durch das Ruhrgebiet und andere Städte wandern.

Die Ausstellung ist bis zum 30. Mai 2010 zu sehen.

Ein Projekt der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 – unterstützt von den Partnern:
Gerda Henkel-Stiftung – Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration HRW – Stadt Dorsten – Ruhr 2010 GmbH – Landeszentrale für politische Bildung NRW – Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege – Fa. T 5 GmbH & Co. KF, Jürgen Tempelmann – Fa. Emscher Gesellschaft für Wassertechnik

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Westfalen
Gebühr: Freier Eintritt während der Eröffnung