Der SWR-Redakteur Claus Heinrich widmet sich Anfang Januar 2010 eine Viertelstunde der evangelikalen Bewegung. In der Sendung Kontext präsentiert er einen einführenden Beitrag zum Thema, eine Reportage über die pfingstlich-charismatische “Biblische Glaubens Gemeinde” in Stuttgart und ein Interview zu unserem Buch “Mission Gottesreich“.

Die Sendung ist auf den Internetseiten des Südwestrundfunks nachzuhören.

Ich stehe heute vor Ihnen als Präsident des Staates Israel, der Heimstätte des jüdischen Volkes.

Und während es mein Herz zerreißt, wenn ich an die Gräueltaten der Vergangenheit denke, blicken meine Augen in die gemeinsame Zukunft einer Welt von jungen Menschen, in der es keinen Platz für Hass gibt. Eine Welt, in der die Worte “Krieg” und “Antisemitismus” nicht mehr existieren.

Sehr verehrte Anwesende,

in unserer Jahrtausende alten jüdischen Tradition findet sich ein Gebet in der aramäischen Sprache, dass in Erinnerung an die Toten gesagt wird, im Andenken an Väter und Mütter, Söhne und Töchter, Brüder und Schwestern.

Dieses weit über tausend Jahre alte jüdische Gebet konnten weder die Mütter sprechen, deren Säuglinge ihrer Armen entrissen wurden, noch die Väter, die ihren Kindern einen letzten Blick zuwarfen, bevor sie in die Gaskammern gepfercht wurden, noch hörten es die Kinder, die im Krematorium in Rauch aufgingen.

Ich möchte, meine Damen und Herren, jetzt und hier die ersten Worte dieses Kaddisch-Gebets im Namen des jüdischen Volkes, und zu Ehren und im Andenken an die sechs Millionen Juden, die zu Asche wurden, zu rezitieren:

“Erhoben und geheiligt werde Sein großer Name in der Welt,
die Er nach Seinem Willen erschaffen,
und Sein Reich erstehe in eurem Leben und in euren Tagen,
und dem Leben des ganzen Hauses Israel, schnell und in naher Zeit.
Sprechet: Amen”
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Als am 27. Januar Israels Staatspräsident Schimon Peres das Kaddisch-Gebet für die Opfer der Schoah sprach, erhob sich der Bundestag zu Ehren der ermordeten Juden. Die Abgeordnete Sevim Dagdelen von der Linkspartei blieb hingegen sitzen. Ihre Kollegin Nicole Gohlke (Die Linke) forderte bereits vor einigen Monaten den Rüstungsexport an Israel zu unterbinden und Verhandlungen mit der Terrororganisation Hamas, die die Vernichtung Israels fordert, aufzunehmen.

Applaus erhält Die Linke von der Rechtsextremen NPD.

Respekt ist das, was einen überkommt, wenn man zurückblickt, lat. respectare. Am Jahrestag der Befreiung von Auschwitz saßen Sie im Deutschen Bundestag. Sie saßen da, als Schimon Peres zurückgeblickt hat und seinen Großvater vor sich sah, wie er ihn, den Elfjährigen, in einen Zug setzt, der ihn nach Israel bringt, bevor ihn Deutsche umbringen konnten. Sie saßen da, als er, der Überlebende, das Kaddisch sprach für sechs Millionen, die ermordet wurden, und saßen da, als er, der Präsident des Staates Israel, sagte “Nie wieder.” Sie saßen da und blieben sitzen, als sich der Bundestag erhob.

Sie sitzen aber nicht, das ist uns klar, für eine Nazi-Partei im Parlament, sondern stehen für DIE LINKE. In Ihrer Fraktion werden Sie als “Sprecherin Migrations- und Integrationspolitik” geführt. Zu wem sprechen Sie, wenn Sie sitzen bleiben? Sind auch die Anhänger der Hisbollah darunter, mit denen Sie auf Demos gehen und den “Tod! Tod Israel!” verlangen? Antisemitismus ist die Leidenschaft, die den Tod der Juden wünscht. Nur dass Sitzenbleiben nicht sehr leidenschaftlich wirkt, eher kalkuliert. Als rechnete es sich für Sie. Blieben Sie sitzen im Bundestag, weil Sie den Sitz im Bundestag behalten wollen? Könnte sein, dass Sie gar keine Antisemitin sind, sondern eine Politikerin, ganz leidenschaftslos.

Quelle: Israelnetz

Im Mai 2010 finden in NRW Landtagswahlen statt, lasst uns die fragwürdigen Aktionen der Linken im Hinterkopf behalten.

Kaum registriert, kaum beachtet, aber dennoch latent vorhanden: Muslimischer Antisemitismus. Im Koran werden Juden beispielsweise als “Affen und Schweine” bezeichnet. In diesem Video sieht man, wie sich der muslimische Antisemitismus in Deutschland immer mehr ausbreitet..



Schalom und herzlich Willkommen auf Sechelog! Sechelog setzt sich zum einen aus dem hebräisch „Sechel“ (שכל), was Verstand bedeutet und die Wurzel für „Haskala“, die jüdische Aufklärung und Bildung bildet. Zum anderen aus dem griechischen Logos (λόγος), was soviel wie Wort, Sinn oder Bedeutung heißt und Bestandteil des Wortes Dialog ist.

Viel Spaß beim Lesen, Kommentieren und Diskutieren!


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